Was ist eigentlich ein Buchkindergarten?
In einem Buchkindergarten erwerben Kinder ungeachtet ihrer sozialen Herkunft wichtige Vorläuferkompetenzen des Lesens und Schreibens. Denn Sprach- und Lesekompetenz bilden die Schlüsselqualifikationen für den schulischen und späteren beruflichen Erfolg eines Kindes und damit für seine Möglichkeiten, das eigene Leben aktiv zu gestalten und gesellschaftlich teilzuhaben. Die besondere Initiative und das tägliche Engagement für die Leseförderung verdienen das Gütesiegel Buchkindergarten.

Wir hatten uns mit weiteren  800 Kindertagesstätten aus dem gesamten Bundesgebiet für die Auszeichnung beworben. Am Freitag (18.10.2019) war es dann endlich soweit. Nach einem über mehrere Monate andauernden  Auswahlverfahren des deutschen Börsenvereins wurde uns am Ende mit insgesamt  148 Kindertagesstätten auf der Kids Stage der Frankfurter Buchmesse,  das zertifizierte Gütesiegel  „Buchkindergarten“ überreicht.

 

Was zeichnet einen Buchkindergarten aus?

Mit dem Gütesiegel Buchkindergarten werden Kindertagesstätten ausgezeichnet, die im Bereich der frühkindlichen Leseförderung und der Lese- und Sprachentwicklung von Kindern besonders aktiv sind.

Die Kindertagesstätten stellen den Kindern entsprechende Angebote und Materialien bereit. In einem Buchkindergarten nehmen die frühen kindlichen Erfahrungen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur einen zentralen Stellenwert ein. Sie sind ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts. Der Zugang zu Büchern und Geschichten ist selbstverständlich: Rucksack-Bibliothek, Buchkisten mit aktuellen Kinderbüchern, Vorlesepaten und regelmäßige Vorlesezeiten für alle Kinder gehören zum Alltag eines Buchkindergartens. Ein Buchkindergarten leistet einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit.

Paul Maar

Kirsten Boje

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies brachten Paul Maar (Das Sams) und Kirsten Boie (Ritter Trenk, Juli-Bücher) in einer besonderen Ansprache an uns noch einmal zum Ausdruck. Beide sind Schirmherren des Projektes.

Besonders gefreut hat uns zu guter Letzt noch der Gewinn eines selbstgemalten Bildes durch die Illustratorin Joelle Tourlonias (Der kleine Bär, Hummel Bummel), die in 18 Verlagen wunderschöne Kinderbücher illustriert. Das Bild bekommt einen Ehrenplatz in unserer Kita.

Nähere Informationen auf www.guetesiegel-buchkindergarten.de

 

 

Lebensmittel sind viel zu wertvoll, um im Müll zu landen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit dem Projekt „MehrWertKonsum“ der Verbraucherzentrale NRW die Speiseabfälle in der Kita verringern.

Dazu wurden anfallende Teller- und Ausgabereste gemessen, Ursachen für entstandenen Abfälle beleuchtet und Verbesserungen bei der Essensplanung sowie beim Speisenangebot umgesetzt.

Begleitende Aktionen und Geschichten aus der „Kita-Ideen-Box:

Die Welt der Lebensmittel entdecken mit „Krümel und Klecksi“. Die vermitteln zum Beispiel Informationen zur Herkunft und Vielfalt der Lebensmittel. So erfahren unsere Kinder, wie sie sich den Jahreszeiten entsprechend ernähren können und so auch zum Schutz des Klimas beitragen.

Das Projekt „MehrWertKonsum“ der Verbraucherzentrale unterstützt landesweit Schulen und Kitas dabei, eine abfallarme und klimafreundliche Verpflegung umzusetzen. Es wird gefördert vom Land NRW und der Europäischen Union.

Weitere Informationen:

www.mehrwert.nrw/gemeinschaftsverpflegung

Ene Besuch im Zoo……

Im Folgenden möchten wir die Projektarbeit einer unserer U3-Gruppen vorstellen:

Alles begann im Dezember 2018, als die Grashüpfergruppe zu Weihnachten Zoo- und Wildtiere geschenkt bekam. Daraufhin verwandelten sich die Kinder in wilde Raubkatzen und gingen fleißig auf die Jagd. Außerdem hatten die Kinder viele Fragen zum Lebensraum und Verhalten der Tiere. Im Morgenkreis hat sich die Gruppe dann für ein Zooprojekt entschieden und es wurden folgende Tiere ausgewählt:

Elefant, Krokodil, Löwe, Pinguin, Affe und Giraffe.

Über 6 Wochen lang wurde aus der Gruppe ein kleiner Zoo, in dem jede Woche 1-2 Tiere ausführlich besprochen wurden. Jedes Tier füllte eine Wand im Gruppenraum mit allen wichtigen und interessanten Informationen in bildlicher Darstellung. So erfuhren die Kinder z. B., dass ein Elefant pro Tag 2 Badewannen voll Wasser trinkt und so schwer ist, wie 3 Mini-Vans. Und dass ein Krokodil so lang werden kann wie 8 Kinder. Es wurden auch Tiere gebastelt, wie etwa eine Elefantenherde aus Wellpappe und eine Giraffe aus Pappkartons.

Die Kinder brachten täglich Spielzeug, Bücher, Kostüme und eine ganze Menge Spaß und Begeisterung in das Projekt mit ein.

Um das Projekt für die Eltern transparent zu gestalten, gab es Aushänge an einer Info- und Rückblickwand und einen Eltern-Kind-Nachmittag mit den erlernten Liedern und Fingerspielen.

Als Abschluss waren wir natürlich im Kölner Zoo und haben uns unsere Projekttiere alle live angesehen.

Wir hatten eine „tierisch“ schöne Zeit und freuen uns auf weitere tolle Projekte!

Die Grashüpfer-Gruppe

Nachdem die lange Bauphase des neuen Wohngebietes am Bahnhof in Porz-Wahn abgeschlossen war und alle Wohnräume sowie die gewerblichen Räume bezogen waren, entstand die Idee ein „Nachbarschaftsfest“ zu organisieren.

Kaum ausgesprochen, saßen alle Beteiligten an einem Tisch und überlegten, planten und organisierten. Alle Gewerbetreibenden rund um das Schloss Wahn waren begeistert bei der Sache; hier werden genannt die Eltz´sche Verwaltung, Kulturgut Eltzhof, Edeka Hein, Drogeriemarkt dm, Körperformen sowie Cafe Wanda.

Somit kam eine Vielzahl von Möglichkeiten zusammen, die für ein gelungenes Fest sorgten.

In Kooperation mit den KölnKitas St.-Sebastianus-Straße und Zum alten Paulshof gab es ein großes Spiel & Spaß-Angebot für die Kinder.

Die Kindertagesstätten waren auch mit Blick auf das 25-jährige Bestehen der KölnKitas gGmbH unterwegs.

Mit einem herzhaften und süßen kulinarischen Angebot wurden die Gäste verwöhnt.

Die Gemeinschaft der Organisatoren freute sich über eine große Besucherzahl, die es nun ermöglicht Spenden von jeweils 1000 € an den Verein für Tschernobyl-geschädigte Kinder e. V. sowie an die Porzer Bürgerstiftung zu überreichen.

In diesem Jahr hat unsere Einrichtung im Rahmen des Projektes „SunPass“ der IKK classic einen besonderen Fokus auf das Thema Sonnenschutz in der Kita gelegt.

Das von der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF) ins Leben gerufene Projekt fördert Kindertagesstätten, die aktiven Sonnenschutz in ihrer Einrichtung betreiben und zertifiziert diese zu Sonnenschutz-Kindergärten. Ziel ist es, das Risiko der Kinder, im Laufe ihres Lebens an Hautkrebs bzw. einem Melanom zu erkranken, zu verringern.

Schutzmaßnahmen

Zu Beginn des Projektes haben wir Schutzmaßnahmen für unsere Kita festgelegt. An sonnigen Tagen tragen die Kinder draußen eine Kopfbedeckung. Sie müssen eingecremt in die Kita kommen und cremen als tägliches Ritual zur Nachmittagszeit noch einmal nach. Ihre Kleidung soll möglichst viel Haut bedecken, vor allem auch sensible Stellen wie die Schultern. Auf dem Außengelände sorgen Sonnensegel und Bepflanzung für genügend Schattenplätze. Kinder bis zu einem Jahr werden keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Das Team und die Eltern sollen den Kindern in Bezug auf die Schutzmaßnahmen als Vorbildfunktion dienen und auf den eigenen Sonnenschutz achten.

UV-Ecke

Gemeinsam mit den Kindern wurde im Eingangsbereich unserer Kita eine UV-Ecke errichtet. Dort sind nun immer der tagesaktuelle UV-Index und die entsprechenden Schutzmaßnahmen für Kinder, Eltern und Mitarbeitende ausgehängt. Außerdem finden sich hier alle weiteren wichtige Informationen zum Projekt.

Aktionen und Angebote im Kita-Alltag

Das Thema Sonnenschutz wurde mit zahlreichen Aktionen und Angeboten in allen Gruppen in unseren Kita-Alltag integriert.

So wurden u. a. Gesprächskreise zu Fragen wie „Was ist Wetter?“, „Was macht die Sonne mit unserer Haut?“ oder „Wie schütze ich mich richtig vor der Sonne?“ angeboten.

Die Gruppen haben mit den Kindern Plakate zum Thema Sonnenschutz gestaltet und ausgehängt, um das Thema in der Einrichtung sichtbarer werden zu lassen.

Kind bastelt einen Sonnenhut aus Papier

Es wurden Fensterbilder erstellt, kreative Kopfbedeckungen gestaltet und Bücher zum Thema besprochen.

Zudem hat jede Gruppe ihre eigene, für sie passende „Nachcreme-Routine“ erarbeitet und fest in den Tagesablauf integriert.

Informationsveranstaltung für Eltern und päd. Personal

Um allen Erwachsene in der Kita die Gelegenheit zu bieten, sich zum Thema Sonnenschutz zu informieren und Fragen zu stellen, hat uns  eine Dermatologin in der Kita besucht und eine Informationsveranstaltung zum Thema Hautkrebs für Eltern und das pädagogische Personal durchgeführt.

Kita Glashüttenstraße ist zertifiziertes Familienzentrum NRW!

Das letzte Kindergartenjahr stand ganz im Zeichen der Zertifizierung zum Familienzentrum NRW.

Angefangen haben wir mit der Überlegung was unser Familienzentrum auszeichnen soll. Schnell war klar, dass wir zwar alle Säulen des Programms abdecken müssen, jedoch nicht den Hauptfokus auf alle Bereiche legen möchten.

So entschieden wir, Themenelternabende für die Eltern anzubieten und im regelmäßigen Austausch mit Tagesmüttern zu stehen, dass es für uns aber sinnvoller ist, viele Angebote für die ganze Familie zu machen.

Es entstanden offene Bewegungs- und Musikstunden, Bastel- und Spielenachmittage und viele weitere Angebote, an denen Eltern und Kinder gleichermaßen teilnehmen können.

Für die Zertifizierung haben wir alles ganz genau dokumentiert und im April bei PädQuis eingereicht. Bei der Begehung im Juli kristallisierte sich dann schon die gute Arbeit heraus, die wir bis dahin geleistet haben.

Und nun haben wir es auch endlich offiziell:

Wir Sind für die nächsten 4 Jahre zertifiziertes Familienzentrum NRW!

Wenn man zurzeit in Köln unterwegs ist, entdeckt man immer wieder – wie hier am Neumarkt – Plakate von KölnKitas anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums.

„25 Jahre Erfahrung mit zarten Gewächsen“ ist mein Lieblingsplakat.

Welches ist Ihr Liebling?

Herzliche Grüße

Anna Klein
Personalreferentin