Ein Jahr ist vergangen und trotzdem ist es uns gelungen, weiterhin mit dem Seniorenheim und unseren lieben „Omis und Opis“ Kontakt zu halten. Leider sind im letzten Jahr auch „Omis und Opis“ verstorben. So ist der Lauf der Zeit.

Als der Nikolaus die Seniorinnen und Senioren im Seniorenheim besucht hat, hat er auch an unsere Kinder gedacht und sie mit Süßigkeiten versorgt. Ebenso kam aus dem Seniorenheim auch der Osterhase vorbeigehoppelt.

Die Kinder haben sich immer sehr gefreut und haben viel darüber erzählt.

Wir merkten sehr deutlich, dass den Kindern und auch den alten Menschen der Kontakt fehlt. Wir haben uns gemeinsam Briefe geschrieben und Bilder gemalt. Dies passierte mit viel Liebe und Geduld.

Jetzt zum Abschied haben unsere Kinder Schultüten von den Seniorinnen und Senioren bekommen. Diese wurden in liebevoller Kleinarbeit hergestellt.

Vielen Dank! Wir haben uns sehr gefreut!

Nun können wir uns auf das neue Kitajahr freuen, dann dürfen wir endlich wieder unsere Seniorinnen und Senioren im Seniorenheim besuchen.

Leider ist unsere Kontaktperson und Betreuerin Heidi plötzlich verstorben. Wir werden sie sehr vermissen, sie war eine sehr zugewandte und freundliche Person, die immer viel Optimismus gezeigt hat.

Auch aus diesem Grund veröffentlichen wir zum Dank diesen Artikel! Es ist ein kleiner Nachruf für Heidi von den Kindern, dem Team und den Eltern der Kita Ludwig-Gies-Straße.
Liebe Heidi, ruhe in Frieden.

Das Coronajahr war für alle eine Herausforderung. Es zeigte dem Kita-Team der St.-Sebastianus-Straße immer wieder neue  Grenzen. Vieles, was im Jahresablauf etabliert war, konnte nicht angeboten werden. Wir haben jedoch im Verlauf auch neue Perspektiven entwickeln können.

So zum Beispiel, dass unser Außengelände interessante Beobachtungen bietet.

 

In diesem Jahr haben wir einige bewohnte Nistplätze entdecken können. Meisen & Amseln fühlen sich trotz Lärmbelästigung wohl.

 

Futter finden die Vogeleltern in den Beeten und Wiesen genug.

 

Nach einigen Wochen waren die Vögel flügge. Sie haben nun vor der Schließzeit die Nester verlassen und entdecken ihr Vogelleben.

Ein weiteres Highlight in diesem Frühling / Sommer war der Kontakt zur Tomatenpäpstin in Porz-Langel.

Frau Coirazza züchtet schon seit vielen Jahre leidenschaftlich gerne Tomaten. Sie bietet diese zum Kauf an, berät „junge Gärtner und Gärtnerinnen“ und engagiert sich für soziale Zwecke.  Wir als Kita haben eine Spende erhalten mit Setzlingen der verschiedensten Sorten.

 

Diese haben wir vereinzelt, damit die Pflanzen sich gut entwickeln konnten. 60 Pflanzen wurden eingetopft.

 

Damit den Kindern die Sortenvielfalt präsent wird, wurde von jeder Sorte ein Steckbrief erstellt. Mit Hilfe des Steckbriefs kann in der Reifephase verglichen werden, ob die gewachsenen Früchte auch so aussehen, wie es die Beschreibung aussagt.

 

Nun braucht es Geduld und hin und wieder etwas Pflege, natürlich das ausgeizen nicht vergessen!

 

Die ersten kleinen Fruchtansätze sind zu sehen, aber ob „Onkel Gustav“ , „Pinoccio“ oder die amerikanische Wildtomate die meisten Früchte hervorbringt, wird sich noch zeigen.

Die Schulkinder haben eine Pflanze mit nach Hause in den Garten oder Balkonkasten genommen. Jetzt übernehmen sie die Verantwortung für das Gedeihen der Tomatenpflanzen. Für interessierte Familien gab es Pflanzen zum Mitnehmen.

 

Auf unserem Außengelände, so klein es auch ist, gab es in diesem Frühjahr / Sommer keine Langeweile!

Pflanzaktion in der Kita Hermann-Löns-Straße

Die Eltern der Kita Hermann-Löns-Straße hatten eine schöne Idee. Um den Frühling zu begrüßen, planten sie mit uns eine tolle Pflanzaktion in unserem Hochbeet.

Dazu brachten sie Frühblüher mit und pflanzten diese bei schönem Wetter mit den Kindern ein.  Die ganze Kita freut sich nun über ein herrliches Blütenmeer von Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen und vielen anderen Blumen.

….eine Warteschlange,

die wurde von vielen Kindern im ersten Lock Down gestaltet und vor der Kita St.-Sebastianus-Straße platziert. Nun lag sie einige Zeit im Abstellraum der Kita in einer Kiste und wartete auf einen neuen Einsatz.

Nach einigen Überlegungen haben die zukünftigen Schulkinder der Kita aus der  Warteschlange eine Beet-Schlange gemacht.

Mit Matsche und Gummihammer wurden die Steine nach und nach in das Beet verlegt.

Hierbei sammelten die Kinder neue Erfahrungen und hatten eine Menge Spaß.

…zum Glück ist unsere Beetschlange nicht giftig, sondern freundlich!

 

Heute war ein besonderer Tag, denn endlich kam die neue Broschüre der Verbraucherzentrale NRW an.

Diese enthält 30 Rezepte und viele Tipps zur Umsetzung klimafreundlicher und abfallarmer Ernährung. Alle erprobt in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Schulen und Jugendherbergen in NRW.

 

Aufgrund unserer erfolgreichen Teilnahme am Projekt „MehrWertKonsum NRW“ wurden wir von der Verbraucherzentrale NRW am 11. August 2020 mit dem Gütesiegel „Klimaneutrale Verpflegung“ ausgezeichnet. Unsere drei Gewinnerrezepte wurden daraufhin in das Kochbuch aufgenommen. Wir haben uns sehr gefreut und sind sehr stolz, vor allem auf unsere tollen Küchenfeen, die immer alles möglich machen!

Das Kochbuch kann man kostenfrei auf folgender Internetseite bestellen oder downloaden:

https://www.mehrwert.nrw/klimafreundliche-rezepte

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Die Kinder und das Team der Kita von-Ketteler-Straße

 

 

Der „Lolli“-Test in der Kita Hans-Schulten Straße

Seit dem 16.3.21 nimmt unsere Kita mit zwei anderen KölnKitas-Einrichtungen stellvertretend für die 37 weiteren KölnKitas an der Studie/Testung der Uniklinik der Stadt Köln teil.

Dazu testen sich unsere Kinder & Mitarbeitenden in den vier Gruppen jeden Dienstag und Donnerstag freiwillig selbst. Die Mitarbeitenden begleiten die Testung der Kinder spielerisch. Jedes Kind erhält hierzu ein Stäbchen mit einem Tupfer und lutscht, wie bei einem Lutscher, daran. Diese Stäbchen kommen dann alle in ein  Gruppen–Röhrchen (Pool) und werden später von einem Labor abgeholt und in die Uniklinik gebracht. Noch am gleichen Tag erhalten wir abends das Testergebnis.

Jede unserer vier Gruppen hat gemeinsam mit den Kindern ein anderes Ritual entwickelt. Eine Gruppe (3-6 Jahre) hat zum Beispiel  zurzeit eine Arztpraxis als Spielimpuls in ihre Gruppe installiert. Da die Kinder in diesen Zeiten öfters zum Arzt gehen, haben sie auch verstärkt den Wunsch das nachzuspielen. Da lag es bei den Kindern ganz nah, den Test auch in ihrer kleinen Praxis durchzuführen. Jedes Kind erhält ein Rezept und sitzt im Wartezimmer bis es aufgerufen wird. Das Kind gibt anschließend sein Rezept ab, nimmt sein Stächen und lutscht ein paar Sekunden darauf und stellt es dann in den Pool. Dr. Jan, der FSJ Praktikant der Gruppe, übernimmt  auf Wunsch der Kinder die Rolle des Arztes und begleitet das Geschehen sprachlich.

Eine andere Gruppe (2-6 Jahre) hat ihr Gruppentier „Kira der Igel“ in ihre tägliche Morgenrunde einbezogen. Kira wurde bereits vor Corona abwechselnd von den Kindern über das Wochenende mit nach Hause genommen und hat dort mit der Familie das Abenteuer Wochenende miterleben dürfen. Sie ist darüber hinaus in jeder Morgenrunde präsent und erzählt den Kindern. Dadurch ist Kira den Kindern sehr wichtig geworden und wird auch in die Testung mit einbezogen. Denn jetzt macht Kira an den beiden Testtagen mit Hilfe der Erzieherin ebenfalls einen Lolli-Test.

Wir haben uns dazu entschlossen an der Studie teilzunehmen, um bei der Aufklärung mitzuwirken, ob Kitas zu den sogenannten Hot-Spots gehören oder nicht. Es gibt uns Sicherheit in unserer Arbeit und bezieht die Kinder mit ein, die auch ein Recht auf Beteiligung  haben.

 

Kölner Dom

 

Unser 1. Platz im Wettbewerb und wie es dazu kam…

Was? Dieses Jahr gibt es keinen Karneval?

Nicht mit uns!

Als ganz jecke Elefanten-Gruppe haben wir uns überlegt, diesmal etwas ganz Besonderes zu machen.

Zunächst entstand aus einer spontanen Idee ein großer Kölner Dom aus Pappkartons, dieser sollte den Kindern zum Spielen im Flur diesen.

Mit tatkräftiger Unterstützung der kleinen „Elefanten“ wurde der Dom eingekleistert und angemalt.

Als wir dann den Artikel in der Zeitung entdeckt haben, mit dem Aufruf, einen

„Karnevalswagen@home“

zu bauen, gab es kein Halten mehr!

Von Tag zu Tag entwickelten sich mehr Ideen: Der Wasserspeier, Hennes, ein Clown bis hin zum dicken Pitter  – alles musste angebracht werden.

Natürlich kein Eintritt ohne das „Codewort Alaaf“ , auch das „KölnKitas gGmbH-Schild“ trägt der Dom.

Kölner Dom

Dass wir dann den 1. Platz ergattert haben, war für unsere Kinder und uns natürlich die Krönung.

Wenn es in der nächsten Session endlich wieder „richtigen Karneval“ gibt, freuen wir uns sehr auf unseren Gewinn:

Das Kölner Kinder Dreigestirn kommt zu Besuch!!

Wir rufen jetzt schon mal freudig: Kölle Alaaf aus dem alten Paulshof!!

Im Jahr 2019/20 hatte die KölnKitas gGmbH ihr 25jähriges Jubiläum. Wir haben im Team lange überlegt, wie wir dieses Ereignis mit den Familien der Kita feiern können. Es wurden die unter­schiedlichsten Ideen entwickelt und auch wieder verworfen. Auch in einer Elternratssitzung wurde sich zu dem Thema ausgetauscht.

Dann hatten wir im Haus eine besondere Begegnung mit unserer Bäckerin, die die Kita jeden Montag mit frischem Brot für die Woche beliefert. In einem Gespräch berichtete sie uns, dass sie sich ehren­amtlich für Obdachlose („Die Platte“) engagiert.  Wir wollten mehr darüber wissen.  Sie erzählte uns, dass es auch obdachlose Mütter mit ihren Kindern gäbe und diese im Stadtbild nicht zu erkennen seien. Sie würden perfekt den Schein wahren und deren schulpflichtige Kinder gingen in die Schule. Sie fielen immer wieder durch das System.

Das hat uns sehr bestürzt, so dass sich bei uns im Team schnell die Idee entwickelte, dort zu un­ter­stützen. Diese Idee wurde dann mit dem Elternrat der Kita besprochen, und wir entwickelten ge­meinsam das weitere Vorgehen; dies sollte in der St.-Martins-Zeit mit den Kindern erarbeitet und be­sprochen werden. Es ging hier nicht direkt um Obdachlose sondern um das Teilen, anderen etwas Gutes zu tun. Alle Eltern wurden in einem Brief über unseren Geschenkewunsch zum Jubiläum informiert.

Jede der vier Gruppen hat sich auf ihre Kinder und Altersklasse individuell vorbereitet. Es gab Bilderbücher zum Thema und verschiedene Spiele zum Thema „Teilen“. Eine Kollegin bastelte mit einigen Kindern ein rosafarbenes Sparschwein aus Pappmaschee (siehe Foto). In der Martinswoche wurde das Schwein mit allen dazugehörigen Informationen im Ein-/Aus­gangsbereich platziert. Eltern und Kinder haben das Schwein intensiv gefüttert. In kürzester Zeit hatten wir 280 Euro gesammelt. Diese Spende wollten wir dann der Organisation „Die Platte“ mit Spendenscheck überreichen.

Leider kam dann die Pandemie.

Wir haben uns daraufhin überlegt, wie wir dem Verein unsere Spende übergeben konnten. Die Kinder haben den Scheck gehalten (siehe Foto) und wir haben die Fotos als Mail versendet und das Geld überwiesen. Kurze Zeit später haben wir einen sehr netten Dankesbrief erhalten. Dieser hängt jetzt für alle Eltern gut lesbar an unseren zwei Ein- und Ausgangstüren.

Wir, die Kita Ludwig-Gies Straße, ermöglichen den Vorschulkindern zweimal die Woche an dem Projekt „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache‘‘ teilzunehmen. Dieses Projekt wird durch das päd. Fachpersonal begleitet, somit haben die Kinder eine Ansprechperson bei Fragen und Anliegen. Den Kindern werden Tablets und Kopfhörer zur Verfügung gestellt.

Worum geht es genau bei den Schlaumäusen?

Die Sprache ist zweifellos das wichtigste Mittel zur Verständigung und darüber hinaus für die ganze Entwicklung eines Kindes von enormer Bedeutung. Denn mit Hilfe der Sprache entdecken Kinder die Welt, teilen sich anderen Kindern und Menschen mit und knüpfen so soziale Beziehungen.

Die ,, Schlaumäuse‘‘ verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz zur Förderung der Sprachentwicklung, bei dem die Kinder selbstständig in der Welt der Sprache stöbern, das Alphabet laut- und schriftsprachlich erkunden und mit Wörtern und Sprachelementen spielen, so dass Kindergartenkinder mit Computer und ausgezeichneter Software in ihrer Sprachkompetenz gefördert werden können.